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Nach etwa fünf Minuten ließ meine Kraft in den Beinen nach. Vor allem rechts schmerzten die Zehen – ohne meine Spitzenschuhe war das nicht so einfach.

„Geht es noch?“ Herr Gibbs hatte offensichtlich bemerkt, wie sehr mich die Pose anstrengte. Als ich mit zusammen gebissenen Zähnen den Kopf schüttelte, trat er hinter mich und begann, mich zu entlasten indem er mein linkes Bein stützte.

Seine Hand an meinem Schenkel fühlte sich gut an. Er war kaum zehn Zentimeter von meiner entblößten Muschi entfernt, die durch die Aufregung und die weit gespreizten Schenkel mittlerweile schon leicht angeschwollen war.

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Herr Gibbs wandte sich zu mir, sah mich freundlich an und meinte: „Du würdest uns jedenfalls einen riesigen Gefallen tun, wenn du es versuchen würdest. Wenn du magst, kannst du ja den Slip anbehalten. Aber ich bin sicher, du bist vom Kopf bis zu den Zehen eine makellose Schönheit, die ich selber gerne zeichnen würde. Also was ist?“

Nie und nimmer, dachte ich. Ich bin nicht Martina, die Stripperin, die sich den anderen zur Schau stellt, vermutlich sogar anschafft.

Und doch. Es ging um eine Studie des menschlichen Aktes, die bildhafte Darstellung des menschlichen Körpers. Konkret meines Körpers, und der war zumindestens nicht so, dass ich mich verstecken müsste…

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Ich muss gestehen, ich selbst war ebenso aufgeregt vor unserer ersten Übung in Aktzeichnen. Auch wenn mein Verstand mit flüsterte, dass sich das Modell aus rein künstlerischen Gründen unseren Blicken aussetzte, sagte mir mein Gefühl, dass nicht nur die beiden Kommilitonen sich an ihrem Anblick betören ließen – auch ich fand die Vorstellung, dass sich das Modell bewusst unserer Begierde aussetzte, erregend.

Das Model stellte sich als Martina vor und war eine professionelle Stripperin. Sie war jung und hatte einen Körper, für die ich sie endlos beneidete: lange Beine, volle Rundungen und vor allen Dingen zwei pralle Möpse, die bei jeder ihrer Bewegungen auf und ab hüpften.

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Kunstunterricht

Am Mittwoch der ersten Semesterwoche begann endlich unser Seminar in Kunst. Unser Lehrer Herr Gibbs hatte einen guten Ruf, auch wenn man ihn allgemein für einen verrückten Spinner hielt.

Ich war mit Rebekka und vier weiteren Studentinnen sowie zwei Studenten zusammen im Semester. Ich war froh, dass Rebekka auch in der Klasse war, denn die anderen waren mir doch ziemlich fremd. Vor allem eine Blondine spielte sich gleich als Kunstsachverständige auf, und die beiden Jungs sahen eher aus wie Zuhälter oder Gewichtheber und nicht wie Kunststudenten.

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Ich folgte ihm durch die Werkstatt in ein schmuddeliges Hinterzimmer. Es roch nach Schweiß und schmutzigen Klamotten und ich vermutete, er würde mich engagieren, um hier mal wieder richtig Ordnung zu machen und mal wieder zu putzen.

„Setz dich“, befahl er mir. Ich gehorchte und er begann, den Gürtel von seiner Hose zu öffnen.

„Was…?!“ versuchte ich mich zu beschweren, doch er unterbrach mich abrupt: „Halt’s Maul!“,schrie er mich an. „Lass uns sehn, zu was du zu gebrauchen bist, um deine Schulden bei mir zu bezahlen.“

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Ich stieß einen schrecklichen Fluch aus und stieg von meinem neuen Motorroller. Ich hatte zwar bereits einen großen Teil der Strecke zurück gelegt, dennoch brauchte ich über eine Stunde, um meine Vespa nach Hause zu schieben.

In Herr Montana’s Werkstatt brannte noch Licht und tatsächlich war der Meister selbst noch anwesend und sah sich meine Maschine an.

Er brauchte nicht lange für die Diagnose: „Tja, das sieht nicht gut aus, Fräulein“, meinte er besorgt.

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Mein Motorroller

Dann begann das Semester. Plötzlich war mein Tag voll mit Kursen, Vorlesungen, Übungen und dazwischen Stunden, in denen ich versuchte, den Stoff zu lernen oder in der Bibliothek zu recherchieren.

Meine Ballettlehrerin, eine groß gewachsene Französin, die sich Madame De La Cuir nannte, schien erfreut zu sein, mich als Schülerin zu bekommen, hatte aber an allem etwas auszusetzen: Meine Sprünge waren zu schlampig ausgeführt, meine Haltung zu schlaff, meine Drehungen kraftlos und grob.

Vespa

Vespa

Ihre Kritik traf mich ins Mark. Hätte ich ihr nicht angemerkt, dass sie mich eigentlich für extrem talentiert hielt, hätte ich noch am selben Tag das Studium geschmissen. Stattdessen traf ich Coach Duc, den Fitnesstrainer an der Fakultät für Sport und Tanz.

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Einen Moment lang schwiegen meine drei Zimmergenossinnen, dann begannen sie, mich mit Fragen zu löchern und ich musste ihnen die Vorfälle, die zu meinem Verweis vom DA College geführt hatten, in allen Details erzählen.

Schließlich war auch Maria überzeugt. „Okay, du bist dabei“, verkündete sie ihre Entscheidung. „Wenn du die Aufnahmeprozedur überlebst…“, fügte sie grinsend hinzu.

Ich sah sie fragend an, doch bevor sie antwortete, hatte mich Jessica von hinten gepackt und mir die Arme auf den Rücken gedreht.

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Im Schlafsaal

Nach dem Duschen zog ich mich an, packte die Tanzsachen und den MP3-Player in meine Tanztasche und ging die Treppe rauf in den Schlafsaal.

Schlafsaal

Im Schlafsaal

Schon als ich vor der Türe stand, hörte ich munteres Gelächter nach außen dringen, das abrupt verstummte, als ich eintrat. Auf den Betten saßen 3 Mädchen, die mich interessiert musterten.

„Ah die Neue!“, war die nächste Reaktion von einer üppigen Blondine.

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Die Musik schirmte mich völlig von der Außenwelt ab. Der Rhythmus kontrollierte die Geschwindigkeit meiner Schritte und ich kombinierte Posen, Sprünge und Drehungen zu einer kleinen Kür.

Die Pirouetten schaffte ich langsam sehr sicher, nur bei ein paar der komplizierteren Sprünge war meine Landung noch ein wenig unsicher. Ich übte den Grand Jéte ein paar Mal, kombinierte ihn mit verschiedenen Drehungen und konzentrierte mich darauf, bei der Landung die Balance zu behalten.

Ein Geräusch, das definitiv nicht zur Musik gehörte, ließ mich aufschrecken. Überrascht sah ich mich in alle Richtungen um, doch es war nichts ungewöhnliches zu erkennen.

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